July 23, 2019

June 18, 2019

June 13, 2019

May 22, 2017

August 7, 2016

Please reload

Die richtige Präsentation

December 18, 2016

 

Viele Präsentationen und Vorträge laufen nach dem Prinzip der Einweg-Kommunikation ab. Das bedeutet, Sie senden Informationen an die Zuhörer. Die Zuhörer reagieren aber nicht direkt. Heute will der Zuhörer unterhalten werden. Dies können Sie mit einer klaren Argumentation, spannende, bildliche Inhalte, wertvolle Informationen und dies alles gemischt mit einer priese Show.

 

Professionell gestaltete Präsentationen werden immer wichtiger zur Image und Kompetenz-Darstellung im Wettbewerb.

Bei einer Präsentation sticht nicht immer der vorne raus, der die Leistung bringt, sondern der, der seine Leistung am besten präsentiert!

 

Einige Vorschläge und Anregungen könnten Ihnen helfen, bei der nächsten Präsentation so richtig abzuräumen.

 

- Geben Sie bei einer Präsentation nur ca. 40% Ihres Wissens preis und halten Sie die restlichen 60% zurück. Die Erfahrung zeigt immer wieder, dass Fragen zu Themen kommen, welche nicht präsentiert wurde. Ob dies nun von den Fragenden so gewollt wurde oder nicht spielt dabei keine Rolle. Es spielt aber eine Rolle, ob Sie auch eine Antwort geben können. Haben Sie 100% Ihres Wissens bei der Präsentation preisgegeben, ist die Chance grösser, dass Sie bei der ersten Frage nach der Präsentation bereits ins Schleudern geraten. Wenn Sie also eine Präsentation vorbereiten, denken Sie immer an die "Glatteisgefahr."

 

- Geben Sie eine Präsentation ab, die die Zuhörer interessiert. Eine professionelle Präsentation muss massgenau auf die Aufgabe und Lösung Ihrer Zielgruppe zugeschnitten sein. Ihre Möglichkeit besteht in der Lösung der zentralen Probleme Ihrer Kunden, die Ihre Mitbewerber nicht lösen können. Genau hier liegt für Sie die entscheidende Chance.

Denken Sie deshalb im Vorfeld intensiv darüber nach, was die tatsächlichen Wünsche und Bedürfnisse Ihrer Zuhörer sind.

Denken Sie bei der Planung an einen Zauberstab, der Ihnen sagt, was Ihre Zuhörer rsp. Ihre Kundschaft genau braucht und möchte. Ja nach was sie sich sehnen.

 

- Ich erlebe immer wieder bei Präsentationen, dass keine Struktur und letztlich auch kein Ziel vorhanden ist. Wenn ich eine Präsentation halte, sollte mir bewusst sein, was am Ende mein Ziel ist.  Unterschiedliche Zielsetzungen beeinflussen ja auch den Aufbau einer Präsentation.

 

Wenn ich eine Präsentation mache, gehen mir immer einige Fragen durch den Kopf, wie:

- Welche Kosten verursacht eine Vorführung und welchen Nutzen habe ich davon

- Was sind die Vorteile des Produkts oder der Dienstleistung

- Was ist der Vorteil meiner Präsentation oder was hat der Zuhörer davon

- Welche Grundbedürfnisse spreche ich an

- Was ist das Ziel des Produkts, Dienstleistung oder eben vom Vortrag rsp. einer Präsentation

- Wie sieht die Marktsituation aus

- Welche Verkaufsstrategie wird verfolgt

 

Wenn Sie eine Präsentation oder einen Vortrag über einen Zwischenbericht halten, sollten über die Zwischenergebnisse, die bisherigen Schritte, die Zielsetzung und wo man gerade steht, was man daraus bisher gelernt hat und wie es weiter geht, erwähnt.

 

Eine Wirkungsvolle Präsentation sollte stets überzeugende und unterhaltende Elemente kombinieren. Bringen Sie Farbe in die Präsentation. Sei dies mit Folien oder in der Sprache...

Eine Präsentation sollte auch eine Überschrift rsp. Grundthema haben. Formulieren Sie diese in einer Frage. So wirken Ihre Antworten spannender und kompetenter.

 

Beachten Sie, dass nach jeder Präsentation eine kurze Nacharbeit gemacht. Hier geht es um die Auswertung der Präsentation.

 

Welche Fehler werden am häufigsten gemacht?

- Zu viele Folien und Hilfsmittel

- Zu kleine Schrift

- Farben, die schlecht zu erkennen sind

- Zu viele Farben lenken ab

- Zu viele Bilder

- Zu wenig Erläuterungen

- Aussprache unklar

- Aussprache zu laut oder leise

- Aussprache ohne Leben...... zu langweilig

- Mangelnde Vorbereitung

- Fehlende Logik

- Kein System

- Zu wenig Sachkenntnisse

- Zu viel provoziert

- Zu viel Fakten

- Kein Blickkontakt

- Den Zuhörer zu wenig integriert

- Unübersichtliche Tabellen

- Zu viel mit den Fingern und Händen gespielt / unruhig

- unleserliche Folien

- Zu viel auf den Folien

 

Ihr Erfolg wird davon abhängig sein, ob es Ihnen gelingt den Zuhörer zu "Fesseln" und in den Bann zu ziehen. Dazu ist es wichtig, dass der Zuhörer die Idee und den Nutzen versteht. 

 

Please reload

. .

 

© 2000 by Stephan Hänni

Gute Beratung kennt keine Kompromisse!

Ihre Anfrage wird innert 24 Stunden beantwortet.