Burnout


Immer mehr Menschen fühlen sich heute überfordert. In der heutigen Zeit gilt oft "schneller, besser, grösser........"! Das Risiko im Laufe seines Lebens psychisch zu erkranken wird immer grösser. Ich habe schon gehört dass ca. jede zweite Person unter psychischen Problemen leidet.

Das Wort "Burnout" ist zu einem Modewort geworden.

Für mich bedeutet Burnout:" Ein Zustand körperlicher und seelischer Erschöpfung, welche immer häufiger und stärker zum Ausbruch kommt."

Es ist also kein einmaliger Zustand sondern ein Wiederholender.

Burnout kann sich zu einer lebensbedrohlichen "Krankheit" entwickeln.

Ein Kunde von mir, welcher an Burnout erkrankte sagte zu mir:

" Ich hätte nie gedacht, dass es mich treffen könnte. Es ist aber so, dass wohl jeder Mensch einen schwachen "Punkt" hat. Wenn dieser "Schwachpunkt" immer und immer wieder beansprucht wird, platzt er plötzlich. Wenn er platzt, ist es zu spät. Obwohl ich meinen "Schwachpunkt" kannte, wollte ich die Probleme nicht wahrhaben. Ich befand mich plötzlich wie in einem "Laufrad" und kam nicht mehr davon weg. Je mehr ich Weg wollte, machte ich noch mehr. Nur dadurch wurde die Situation noch schlimmer. Ich hätte mir viel früher Hilfe holen sollen. Doch dies tat ich nicht. Letztlich war es so, wie es kommen musste.

Mein Zustand endete im "Zusammenbruch!"

Es ist wie bei vielen Sachen im Leben. Immer hört man das Wort "WENN....."

"Ja, wenn ich vorher reagiert hätte, wenn ich nur die Symptome richtig erkannt hätte, wenn ich nur zum Arzt gegangen wäre, wenn ich nur Hilfe genommen hätte, wennn, wenn, wenn....."

Welches sind eigentlich so typische Alarmsignale?

Burnout Betroffene geben immer wieder die selbe Antwort:

"Es fängt mit einem "Stressauslöser" an. Es ist wie ein "Laufrad" das immer schneller wird und den Ausstieg immer schwerer macht.

Mann muss immer "lieb" sein, am besten "perfekt". Wenn man nicht alles im Griff hat, fühlt man sich als Versager."

Es gibt hier einige Fachwörter wie:"Autonomiedrang, Verantwortlichkeitstrieb, Harmoniesierungsdrang, Kontrollzwang und Bewunderungssucht.

Nur was kann man dagegen tun?

Dazu stehen, dass der "Energiefluss" nicht harmonisiert ist.

Das heisst, erkennen und zulassen, dass man etwas ändern sollte. Den "Zustand" annehmen und dazustehen.

Am besten ist aber, dass man sich beim Erkennen der Alarmsignale Hilfe holt.

Ein Burnout ist ja auch eine Chance. Denn der Körper sagt ja deutlich, dass etwas nicht mehr im Fluss ist und dass man etwas ändern sollte.

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© 2000 by Stephan Hänni

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